Die Eheleute Hirtes.
Robert Hirtes wurde 1898 in Frankfurt/M geboren. Seine Eltern waren vom Hintertaunus an den Main gezogen, wo der Vater das Schusterhandwerk betrieb. Ende des 1. Weltkrieges begann Robert Hirtes als Buchhalter bei der Deutschen Gold- und Silberscheideanstalt (Degussa) und brachte es durch Wissen, Können und Fleiß bis zum Vorstandsmitglied. 1964 trat er in den Ruhestand und verbrachte von nun an seine Zeit mit seiner Frau Luise. Sie hatte ihm durch eine harmonische Häuslichkeit Kraft für seinen Beruf gegeben. Robert Hirtes starb 1971, seine Frau Luise 1985. Nach ihrem Tod trat das gemeinsame Testament in Kraft. Die Eheleute Luise und Robert Hirtes vererbten der Gesellschaft für diakonische Einrichtungen in Hessen und Nassau nach ihrem Tod 10 Millionen DM als testamentarische Zuwendung.
Dieses Geld investierte die GfdE in die Modernisierung und Erweiterung der Einrichtung in Bad Homburg. Während der Feierlichkeiten zur Einweihung im September 1991 erhielt die Einrichtung zu Ehren der Stifterin den Namen „Haus Luise“.
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