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Bad Homburg ...

Bad Homburg vor der Höhe, Kreisstadt des Hochtaunuskreises, verfügt über ca. 52.000 Einwohner. Die Stadt liegt am südlichen Rand des Taunus in einer Höhe von bis zu 250 Metern über Normalnull und grenzt im Süden direkt an Frankfurt am Main. Seit 1912 führt die Kurstadt, die zu den bevorzugten Wohngebieten vor den Toren Frankfurts zählt, den Zusatz „Bad“ im Namen.

Die Stadt.

Bad Homburg besteht aus 5 Stadtteilen, von denen jeder über seine Besonderheiten, seine Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten verfügt. Die evangelische Erlöserkirche in Bad Homburg. Die wirtschaftliche Stärke der Stadt basiert auf ihren zahlreichen Heilquellen, die Bad Homburg schon früh für Gäste aus aller Welt attraktiv machte. Mittelpunkt des Kurbetriebs ist heute das zwischen 1982 und 84 errichtete, postmoderne Kurhaus. Das traditionelle Kaiser-Wilhelms-Bad liegt im Kurpark Bad Homburgs, einem 44 Hektar großen Park im englischen Land­schafts­stil. Die attraktive Innenstadt mit ihrer Fußgängerzone zieht viele Bad Homburger und Bürger der Nachbargemeinden an.

Neben den Kureinrichtungen und dem Stadtzentrum bieten die Stadt und ihre Umgebung Besucherinnen und Besuchern viele bekannte Sehenswürdigkeiten:

Geschichte

Schloss Bad Homburg. Die erste nachweisliche urkundliche Erwähnung Homburgs datiert um 1180. 1335 gestattete Kaiser Ludwig IV. von Bayern den Herren von Eppstein in dem zu ihrem Territorium gehörenden „Dal und Burg zu Hoenberg“ ebenso wie in Steinheim und Eppstein je zehn Juden anzusiedeln.

Gottfried X. von Eppstein verkaufte Homburg 1486 an Graf Philipp I. von Hanau-Münzenberg doch nur wenige Jahre später verlor Hanau die Stadt an die Landgrafschaft Hessen. Nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. fielen Burg, Amt und die Stadt Homburg an Hessen-Darmstadt und 1622 an die Nebenlinie Hessen-Homburg. Nach dem Aussterben des Landgrafengeschlechts fiel Homburg im Jahr 1866 an das Großher­zogtum Hessen-Darmstadt zurück. Im gleichen Jahr fiel Homburg in Folge des Preußisch-Österreichischen Kriegs an Preußen.

Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich das Bild der Stadt. Homburg entwickelte sich zu einem international angesehenen Bad und profitierte von der Errichtung einer Spielbank. 1888 richtete sich Kaiser Wilhelm II. seine Sommerresidenz in Bad Homburg ein.

Nach dem 2. Weltkrieg ging der Kurbetrieb stark zurück, die Stadt gewann aber als Sitz von Behörden und Verwaltungen an Bedeutung und große Unternehmen siedelten sich in Bad Homburg an. 1947 richtete der Wirtschaftsrat der Bizone zur Vorbereitung der Währungs­reform die „Sonderstelle Geld und Kredit“ ein, deren Leiter Ludwig Erhard wurde. Nach der Gründung der Bundesrepublik blieben die Bundesschuldenverwaltung (seit 2006 Teil der Deutschen Finanzagentur), das Bundesausgleichsamt und das Amt für Wertpapierbe­reinigung in Bad Homburg.

Mehr über Bad Homburg erfahren Sie auf der Webseite der Stadt und unter www.wikipedia.de.

 

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