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Die Konzeption des Sozialen Dienstes im Haus Luise.

Auf dieser Seite finden Sie einen Auszug aus unserer Rahmenkonzeption für den Bereich des Sozialen Dienstes im Haus Luise. Weitere Informationen erhalten Sie von den jeweiligen Mit­arbeiter/-innen oder Sie fordern die Rahmenkonzeption von uns an.

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Konzeption des Sozialen Dienstes im Haus Luise

Im Haus Luise besteht der Soziale Dienst aus einer Sozialarbeiterin und ihren Mitarbeiter/-innen. Er wird ergänzt durch Honorarkräfte und ehrenamtliche Helfer/-innen sowie gegebe­nenfalls durch Zivildienstleistende und Praktikant(inn)en. Eingebettet in die Hauskonzeption verfügt der Soziale Dienst über seinen eigenen Fachbereich.

„Das Denk- und Handlungsmuster des sozialtherapeutischen Dienstes ist ein sozialräumli­ches. Seine Domäne ist der Überschneidungs- und Konfliktbereich zwischen dem Individuum oder einer kleinen, primären oder sekundären Gruppe und einem sozialen Umfeld, den Men­schen und Strukturen des sozialen Raumes, in dem sich gesellschaftliche Lebensgrundlagen niederschlagen.“

Der Soziale Dienst bietet Bewohner/innen eine offene und vertrauensvolle Beziehung an. Ein vielfältiges Angebot soll die Bearbeitung und Bewältigung der oftmals erlittenen, kritischen Lebenssituationen und Rollenverluste ermöglichen. Alle Angebote werden auf die Erhaltung und Förderung der Persönlichkeit ausgerichtet. Subjektives Wohlbefinden, ein positives Selbstwertgefühl, Bedürfniswahrnehmung und Bedürfnisbefriedigung sind weitere Ziele seiner Arbeit. Eigene Handlungsfelder der Bewohner/-innen werden stabilisiert und neu erschlossen. Besonders die Stützung des Selbstwertgefühls ist eine wichtige Prävention gegen psychische und psychosomatische Erkrankungen.

In der Biografiearbeit werden Bewohnerwünsche erfasst und wenn möglich umgesetzt.

Bei allen Maßnahmen kooperiert der Soziale Dienst eng mit allen anderen Bereichen der Einrichtung, um eine möglichst gute Verzahnung der Leistungen zu ermöglichen (multidisziplinäres Team). Dafür werden regelmäßige bereichsübergreifende Besprechungen durchgeführt (siehe Bereichübergreifende Kommunikation, Absatz 1 und 2). Der Soziale Dienst fördert zusammen mit allen anderen Diensten die Vernetzung von Leistungen innerhalb und außerhalb der Einrichtung.

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Schwerpunkte sozialer Arbeit im Haus Luise

Einzelfallhilfe

  • Unterstützung bei der Heimaufnahme und Hilfe zur Integration in die Einrichtung. Wenn möglich werden zukünftige Bewohner/-innen vor der Heimaufnahme in ihrer eigenen Häuslichkeit besucht, um den Einzug vorzubereiten.
  • Krisenintervention: Beratung und Begleitung der Bewohner/-innen bei persönlichen, psychischen und sozialen Problemen einschließlich Krankenhausbesuche.
  • Administrative Hilfen: Hilfestellung bei der Wahrnehmung von Rechten der Bewohner/-innen gegenüber den Sozialhilfeträgern, Krankenkassen usw. in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
  • Sterbebegleitung: Auf Wunsch der Bewohner/-innen und in Absprache mit Angehörigen und dem Pflegedienst organisiert der Soziale Dienst Sterbebegleitung und begleitet Sterbende in unserem Haus.
  • Aufsuchende Einzelbetreuung: Die aufsuchende Einzelbetreuung wird zusätzlich zu den Gruppenangeboten von den Mitarbeiter/-innen des Sozialen Dienstes geplant, organisiert und in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/-innen der Pflege durchgeführt.

Gruppenangebote

Durch vielfältige Gruppenangebote wird der Tages- und Wochenablauf strukturiert und die Möglichkeit zur Kommunikation gegeben. Dies dient der Förderung der körperlichen, psychi­schen und sozialen Fähigkeiten der Bewohner/-innen.

Außer der Einzelbetreuung werden Betreuungsgruppen angeboten. Unser Ziel ist es, den Hausbewohner/-innen eine Atmosphäre von Akzeptanz, Wertschätzung und positiver Beachtung zu geben, in der Aktivitäten und Kontakte möglich sind und in der ihre Fähigkeiten gefördert werden. Neben an Demenz erkrankten Hausbewohner(inne)n stehen die Gruppen auch anderen interessierten Hausbewohner(inne)n offen.

Angehörige, Bezugspersonen, ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen und externe Dienste (Kran­kengymnastik/Ergotherapeuten) werden soweit wie möglich in die Planung mit einbezogen.

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Weitere Angebote des Sozialen Dienstes im Haus Luise

Bildung und Kultur

Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der auch mit dem Einzug in eine Altenhilfeeinrichtung nicht beendet sein darf. Es werden daher vom Sozialen Dienst Bildungs- und Kulturangebote ermöglicht, wobei auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner/-innen eingegangen wird. Im Haus Luise werden Sprachkurse durchgeführt, Konzerte veranstaltet, Kunstausstellungen organisiert und Vorträge zu verschiedenen Themen angeboten. Ein Internet-Café steht ebenfalls zur Verfügung.

Angehörigenarbeit

Die Angehörigenarbeit versucht, die wichtigsten Bezugspersonen der Bewohner/-innen für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu gewinnen und sie auch zu entlasten. Um dieses Ziel zu erreichen, sind alle Mitarbeiter/-innen des Hauses gefordert. Der Umzug in das Pflegeheim ist häufig für die Angehörigen der Bewohner/-innen eine kritische Lebenssituation, da er vielfach mit Schuldgefühlen und Verlustängsten verbunden ist. Der Soziale Dienst ist Ansprechpartner für Angehörige und bietet Gespräche an. Ein besonderes Angebot ist der regelmäßig stattfindende Gesprächskreis für Angehörige.

Milieugestaltung

In Zusammenarbeit mit der Hauswirtschaft und allen anderen Bereichen ist der Soziale Dienst für die Milieugestaltung zuständig, damit ein möglichst wohnliches, zu Aktivitäten anregendes und orientierendes Milieu entsteht.

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Öffentlichkeitsarbeit

Der Soziale Dienst hält kontinuierlich Kontakt mit der Öffentlichkeit. Dabei wird eine Öffnung des Hauses nach außen und innen aktiv betrieben. Generationsübergreifende Kontakte werden besonders gefördert. Viele Gruppen des Gemeinwesens nutzen unsere Räumlichkeiten und führen in diesen ihre Angebote durch, die auch unseren Bewohnerinnen und Bewohnern offen stehen.

  • Die Anwerbung und Begleitung ehrenamtlicher Helfer/-innen gehört ebenfalls zu den Aufgaben des Soziale Dienstes. Durch Kontaktpflege und Fortbildungsangebote werden die Helfer/-innen motiviert.
  • Die interne und externe Öffentlichkeitsarbeit, wird durch alle Mitarbeiter/-innen des Hauses getragen.
  • Die Medienarbeit wird extern in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und der Einrichtungsleitung vom Sozialen Dienst geleistet. Monatlich erscheint eine Hauszeitung, in der eine Programmübersicht und aktuelle Informationen zum Tagesgeschehen veröffentlicht werden.

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